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28. März 2022  Aktuelles

Wirbelsturm des Hungers

Der Krieg in der Ukraine wird Auswirkungen auf die Partner im Süden haben, die Miteinander Teilen / Entraide et Fraternité unterstützt.


Der Krieg in der Ukraine könnte einen Wirbelsturm des Hungers auslösen!

Antonio Guterres, UN-Generalsekretär


Liebe UnterstützerInnen!

Zu einem Zeitpunkt, wo die Ukraine im Horror versinkt, bekräftigen wir unsere bedingungslose Solidarität mit der Bevölkerung dieses Landes, die den Schrecken des Krieges erdulden muss, sowie mit den Russen, die sich dem Krieg widersetzen und dabei oftmals ebenfalls ihr Leben riskieren, unsere Solidarität auch mit allen Opfern von Konflikten auf der ganzen Welt. Es ist unsere Menschheit, die in ihrem Herzen verletzt wird durch die unsäglichen Nöte, die daraus entstehen.

Diese Fastenzeit des Teilens findet in einem geopolitischen Kontext statt, der alle unsere Gewissheiten durcheinander bringt. Man darf auch nicht den noch immer schwierigen gesundheitlichen Kontext vergessen, die Corona-Pandemie. Als kirchliche Vereinigung setzt sich Miteinander Teilen / Entraide et Fraternité weiterhin dafür ein, dass die Mitmenschlichkeit, zu der diese große Zeit im Leben der Christen aufruft, bestehen bleibt.

Die Herausforderungen in Zusammenhang mit der Ernährung und dem ökologischen Übergang in der Landwirtschaft, dem Zugang zu Land und der Regulierung des internationalen Handels stehen im Mittelpunkt der Arbeit von Miteinander Teilen / Entraide et Fraternité.

Der Krieg bedroht die Ernährungssicherheit in den Ländern des Südens.

Der Krieg in der Ukraine, einem großen Exportland für Weizen, wird die Weizenexporte und die Lebensmittelpreise stark belasten. Er bedroht schon jetzt die Ernährungssicherheit von Hunderten Millionen Menschen in verarmten Ländern, die bereits durch die Pandemie geschwächt sind.

Antonio Guterres, der Generalsekretär der Vereinten Nationen, kündigte am 14. März an, dass "der Krieg in der Ukraine einen Wirbelsturm des Hungers auslösen könnte." Er sprach auch von einem Zusammenbruch des weltweiten Ernährungssystems.

In Madagaskar sind fast 35% der Landbevölkerung von einer Hungersnot bedroht. Obwohl das Land vornehmlich ländlich und landwirtschaftlich geprägt ist, bleibt es strukturell extrem geschwächt: rudimentäre Produktionstechniken, Naturkatastrophen, fehlende Politik zur Unterstützung der ländlichen Bevölkerung...

Für Miteinander Teilen/ Entraide et Fraternité ist die Agrarökologie eine wirksame und glaubwürdige Antwort auf die weltweite Abhängigkeit von Nahrungsmittel-, Düngemittel- und Energieimporten. Ein Modell, das mehr denn je verteidigt werden muss vor dem Hintergrund der weltweiten Nahrungsmittelkrise, die noch verschärft wird durch die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine. Dies ist der Weg, auf dem sich Miteinander Teilen / Entraide et Fraternité wesentlich engagiert. Mit Ihrer Unterstützung! Ich danke Ihnen schon jetzt von ganzem Herzen für Ihr großzügiges und solidarisches Teilen.

Axelle Fischer, Generalsekretärin von Miteinander Teilen / Entraide et Fraternité





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