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Zentrum für ländliche Förderung

Centre de promotion rurale

CPR: Agrarökologie zur Bekämpfung des Klimawandels

Das Zentrum für ländliche Förderung (Centre de promotion rurale, CPR) wurde 2004 als Entwicklungszentrum gegründet mit dem Ziel, die Ernährungssicherheit der Bevölkerung der Insel Idjwi, die hauptsächlich von Landwirtschaft und Fischerei abhängig ist, zu stärken

Idjwi: eine Insel, die nicht von Armut verschont geblieben ist

Das einzige Inselgebiet der DR Kongo, die Insel Idjwi in der Mitte des Kivu-Sees, ist auch das einzige Gebiet, das von der Gewalt verschont blieb, von der seit 25 Jahren Millionen Menschen im Osten des Landes betroffen sind. Hierdurch hat die Insel aber auch nie die Aufmerksamkeit der Entwicklungsorganisationen auf sich lenken können, und dies obwohl die vom Rest des Landes abgeschnittene Insel von extremer Armut betroffen ist, wie Ephraim Ziribanchi, Koordinator des CPR, berichtet:


„Wir unterstützen seit mehr als 25 Jahren Kleinbauernfamilien auf der Insel Idjwi. Die Bevölkerung ist sehr arm. Und diese Armut ist ist sehr vielschichtig. Auch der Klimawandel und seine verschiedenen Folgen bringen große Probleme mit sich: der Rhythmus der Anbauperioden ist beträchtlich gestört; ein vermehrtes Auftreten schädlicher Insekten, die Pflanzen zerstören, ist zu beobachten; das Aufkommen starker Winde, die ganze Ernten verwüsten."

Die Anpassung an den Klimawandel ist ein zentrales Thema für die Landwirte. Doch können sie hierbei kaum auf öffentliche Unterstützung zählen. Nichts desto trotz gibt es eine wahre Dynamik bei der lokalen Bevölkerung, die sich trotz der vielfältigen Probleme, mit denen sie konfrontiert ist, selbst zu ernähren versucht.

Den Kopf aus der Schlinge ziehen

Mit der Unterstützung von Miteinander Teilen/Entraide et Fraternité hilft die CPR 40 Haushalten, vorwiegend arbeitslosen jungen Menschen, Witwen und Frauen, die von ihren Ehemännern verlassen wurden, Zugang zu ausreichender und qualitativ hochwertiger Nahrung zu erhalten. Zu diesem Zweck schult die CPR sie in agrarökologischen Anbautechniken, die höhere Ernteerträge ermöglichen. Die CPR hilft ihnen beim Anlegen von Gemüsegärten (Auberginen, Tomaten…) und Feldern, auf denen verschiedene Nahrungsmittel angepflanzt werden (Bohnen, Erdnüsse, Süßkartoffeln…). Außerdem wurden zwei Demonstrationsfelder angelegt, um den Erfolg dieser angepassten Anbaumethoden zu veranschaulichen und so 240 weitere Haushalte für das Erlernen dieser Techniken zu gewinnen. Dank der Agrarökologie produzieren die Bauern mehr und verbessern somit ihre Lebensbedingungen.





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